Introduction

Our class „the Art/History/drama Profile of the Emilie-Wüstenfeld Gymnasium Hamburg“ went to a memorial place of a former concentration camp wich is located in Neuengamme, Hamburg, Germany.

First of all we got an overview of the memorial place of the former concentration camp (KZ) and the area. There is not much left of the KZ but some parts are still there. It is not made to imagine all the things that happened there. It is made to inform the people and to learn about the facts without being distracted by too much emotion.

We seperated into little groups and did some research to whatever topic we liked the most or which we were most interessted in. No one of us has ever blogged before, so we all tried our best and with a little bit of help from Lisa Rosa we created this blog.

Unfortunately nearly all of our texts are in German. But since most of the victims have not been from Germany we would like to present our blog for everyone who is interested. So if you have any questions or search for some imformation we would be honored to help🙂

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Willkommen auf diesem Projektblog!

Dies ist das Projektblog der S1-Projektgruppe „Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme“ aus der Projektwoche 2011 des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums in Hamburg.

Das Blog dient zur Dokumentation und Diskussion der Gruppenarbeiten sowie zur Online-Präsentation der Ergebnisse. Die Beiträge und Kommentare können hier auch von Besuchern des Blogs diskutiert werden. Ernsthafte Kommentare sind erwünscht und willkommen – Trollkommentare sowie volksverhetzende bzw. rassistische und antisemtische Kommentare werden gelöscht.

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Impressionen 03

Hier einige Impressionen zur Austellung „online geht an die leine“ am 9. November 2011 im Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium. Die Schüler und Schülerinnen präsentieren ihren Blog der Schulöffentlichkeit. Vielen Dank an dieser Stelle an die Kunstlehrerin des Kurses.

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Auf der Leine

die anfassbare URL

Ich nehme an, dass bald von SchülerInnen oder von Boris Steinegger tolle Fotos kommen. Für die Zwischenzeit hier schon mal, was mein iphone gesehen hat: SchülerInnen drucken ihr selbstgemachtes Internet aus und hängen es auf die Leine, damit auch die Offliner es sehen können. Eine tolle Idee!

ausgedruckt und ongeleint

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Impressionen 02

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Impressionen 01

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Überlebensstrategien

Eine Frage, die wir sehr interessant fanden, war die nach den Überlebensstrategien in einem Konzentrationslager wie Neuengamme. Dazu haben wir an verschiedenen Punkten der Ausstellung sehr unterschiedliche Informationen gefunden.

Vor diesem Klinkerwerk mussten die Häftlinge unter härtesten Bedingungen nach Ton graben

An dem Tag, an dem wir Neuengamme besichtigt haben, war es sehr kalt und bei dem Gedanken, dass die Häftlinge damals auch an solchen Tagen draußen arbeiten mussten, haben wir uns gefragt, wie sie das aushalten konnten. Unsere Projektleiterin erzählte uns, dass einige Zeitungen unter ihrer dünnen und löchrigen Häftlingskleidung trugen. Dies war jedoch verboten und wurde mit Schlägen bestraft.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Hygiene. Vor allem von Frauen konnten wir lesen, dass sie versuchten, sich möglichst sauber zu halten, um sich vor Krankheiten zu schützen und die Ausbreitung von Seuchen einzudämmen. Wir fanden es beeindruckend, das die Frauen am morgen sehr weit durch die Kälte gingen, um dann eiskalt zu duschen, nur um sich zu reinigen. Sie haben immer versucht, ihre Selbstachtung aufrecht zu erhalten.

Viele Menschen im KZ haben versucht, sich von ihrem Leiden abzulenken. Wenn es irgendwo ein Buch gab, haben sie gelesen und gelernt. Wer an Papier und Stift kam, zeichnete. Manche haben Musik gemacht, wie und wann immer sie konnten. Wir glauben, dass das sehr wichtig ist, auch um die eigene Persönlichkeit zu wahren. Wenn man nur tut, was alle anderen tun, dann verschwindet man irgendwann in der breiten Masse und ist nur noch eine Nummer. Wissen und Kultur jedoch, machen uns zu Personen.

Wenn jemand Vorwissen hatte, musste er sich überlegen, wie man dies anwenden konnte. Frauen, die stopfen, nähen oder flicken konnten, halfen sich gegenseitig. So haben sie zum Beispiel Fäden aus ihren Decken gezogen und damit die Kleidung der  Mithäftlinge repariert. Männer mit bestimmter Berufsausbildung konnten sich günstigere Positionen in der Häftlingshierarchie verschaffen, wenn sie zum Beispiel in der Buchhaltung gearbeitet hatten und den SS-Offizieren auf diesem Gebiet weiterhelfen konnten.

Wie immer sie es gemacht haben, Menschen haben Wege gefunden, den Krieg und das KZ zu überleben. Wie viel Strategie und wie viel Glück dazu beitrug, das ist wohl eine Frage, die wir nie beantworten werden können.

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Sexualität unterm Hakenkreuz

Wir beschäftigen uns mit dem Thema Sexualität zur Zeit des Nationalsozialismus. Bislang ist dieses Thema nicht so publik wie andere, da durch Scham und Angst vor Verleumdung, viele Betroffene nicht bereit waren/ sind über ihre Erlebnisse zu berichten.

Genauso wie Heute spielte in der Zeit des Nationalsozialismus Sexualität eine wichtige Rolle.

Die Ideale der Nazis gaben vor einen reinen Körper sowie erbgesundes, deutsches Blut zu besitzen und seinen Gatten nach besagten Kriterien zu wählen. Zudem war es ein ungeschriebenes Gesetz, möglichst viele arische Kinder in die Welt zu setzen, um eine neue rein-deutsche Rasse entstehen zu lassen.

Effizienteres Arbeiten durch KZ-Bordelle?                                                                                Dies war zumindest der Verdacht der SS. Sie entschlossen sich, ein Bordell für die Häftlinge zu errichten, um deren Arbeitsleistungen zu maximieren. Dazu wurden gesunde Frauen, mit dem Vorwand dieser Tätigkeit „nur“ ein halbes Jahr lang nachgehen zu müssen und eine bessere Verpflegung zu bekommen, gelockt. Um den harten Arbeitsbedingungen im Freien auszuweichen, meldeten  sich diese dazu meist „freiwillig“. Andere jedoch wurden als Strafe wegen Arbeitsverweigerung aus weiteren Konzentrationslagern eingeliefert und zwangssterilisiert, um Schwangerschaften zu vermeiden. Jeder einigermaßen gesunde Häftling musste vor seinem Besuch im Bordell ein Formular ausfüllen und sich Tests, bezüglich Geschlechtskrankheiten wie Tripper und Syphilis, unterziehen. Zwei Reichsmark kostete das gedachte Aufputschmittel. Allein rein-Deutschen und gesunden Männern war dieser Besuch gestattet. 15 Minuten lang war ihnen der Aufenthalt in einer der Kammern, dessen Nummer bei einer Durchsage bekannt gegeben wird, erlaubt. Dabei blieb nichts unbeobachtet: Auf dem Flur patrouillierte ein SS-Mann und in den Zimmertüren waren Spione eingefasst. Als Sicherheitsmaßnahme musste der Besucher vor dem Kontakt ein Bad nehmen, was dazu gedacht war übertragbaren Krankheiten vorzubeugen, da die SS große Angst vor der Verbreitung von Geschlechtskrankheiten hatte. Es kam relativ selten zu Schwangerschaften, da ein behandelnder Arzt den Intimbereich der Frauen nach jedem Kontakt mit Milchsäure ausspülte, dieser durfte allerdings nie mit den Mädchen alleine sein. Erstaunlicherweise kam es jedoch in vielen Fällen gar nicht zum Geschlechtsverkehr, da die Häftlinge, die unter den schlechten Lebensbedingungen litten, meist physisch gar nicht mehr dazu in der Lage waren. Andere wollten sich einfach mal wieder mit einer Frau unterhalten oder ihre Nähe spüren. Nach einem halben Jahr der Prostitution wurde nicht, wie erwartet, die Freilassung dieser Frauen in Angriff genommen, im Gegenteil: sie wurden in einer seperaten Baracke untergebracht. Abgeschieden von den Häftlingen. Ein Zaun, der um das Haus herum verlief, sollte verhindern, dass diese fliehen. Verspottet von den SS-Männern und verhöhnt von den Häftlingen, waren die 17-35 Jahre alten Frauen die Aussenseiter des Konzentrationslagers.

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