About

Dies ist das Projektblog der S1-Projektgruppe “Besuch in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme” aus der Projektwoche 2011 des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums in Hamburg.

Das Blog dient vor allem zur Dokumentation und Diskussion der Gruppenarbeiten sowie zur Online-Präsentation der Ergebnisse. Die Ergebnisse können hier auch von Besuchern des Blogs diskutiert werden. Ernsthafte Kommentare sind erwünscht und willkommen – Trollkommentare sowie volksverhetzende bzw. rassistische und antisemtische Kommentare werden gelöscht.

Das Headerbild “Und hier war einst ein KZ.” stammt aus der Haftanstalt, die nach Schließung des KZs auf dem Gelände erbaut wurde. Der Schriftzug wurde von einem Insassen an die Cafeteriawand des Gefängnisses gesprüht. Heute hängt eine Photografie davon in der Ausstellung Neuengamme.
(Aktualisierung: Rosa Fava hat in ihrem Kommentar unten den Sachverhalt richtig gestellt! Danke!)

v.i.S.d.P.:
Lisa Rosa
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
Felix-Dahn-Str. 3
20357 Hamburg

Disclaimer:
Lisa Rosa distanziert sich hiermit ausdrücklich vom Inhalt aller Seiten, zu denen von diesen Seiten verlinkt wird. Lisa Rosa macht sich diesen Inhalt und den Inhalt der Folgelinks nicht zu eigen, sondern zitiert lediglich im Rahmen der Pressefreiheit. Für die Inhalte der Kommentare sind die jeweiligen Verfasser/-innen verantwortlich.

3 Antworten zu About

  1. rosa schreibt:

    Mir scheint, dieses Exponat (Ausstellungsobjekt, die Fotografie des Spruches) ist in der Ausstellung nicht eindeutig beschriftet. Oder durch die Verbindung mit dem Tresen aus dem 1948er-Gefängnis im Steinhaus wird Verwirrung geschaffen:
    Dieser Schriftzug wurde auf die Außenmauer des 1970 eröffneten Gefängnisses auf dem Gelände, wo im Konzentrationslager die Tongruben gewesen waren, gesprüht. Und zwar gegenüber der Rampe des früheren Klinkerwerks. Die Mauer war frei zugänglich; die Wachleute in den Aufsichtstürmchen haben wohl eher nach innen geschaut, damit keine Gefangenen ausbrechen, so dass es möglich war, den Spruch zu sprühen. Er stammt wohl aus den 1980er Jahren, als verschiedene Initiativen und Einzelpersonen sich dafür einsetzten, die beiden Gefängnisse zu verlegen. Damals ging es noch darum, die breite Öffentlichkeit überhaupt darauf aufmerksam zu machen, dass “hier einst ein KZ war”. Die Gedenkstätte war erst am Entstehen, beispielsweise wurde das Klinkerwerk ab Mitte der 80er erst saniert.

  2. George schreibt:

    Der Spruch ist 1993 aufgesprüht worden (Datierung des Fotos in der Hauptausstellung). In der Hauptausstellung “Zeitspuren” der KZ-Gedenkstätte ist ein großformatiges Foto in dem Ausstellungsraum zu sehen, der bis 2003 in der Justizvollzugsanstalt XII als Cafeteria genutzt wurde…

  3. Peter Ringeisen schreibt:

    Ich gratuliere zu dem sehr eindrucksvollen Projektblog, das zeigt, wieviel die Beteiligten über die Zustände in der Zeit des KZs gelernt haben, und das dadurch und darüber hinaus zum Lernort für Besucher von außen wird.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s